Fragen über basmati.ch

Woher weiss ich, dass basmati mit meiner Spende keinen Unfug anstellt?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Bloss: Woher sollten Sie wissen, dass wir mit Ihrer Spende an basmati oder an eines unserer Projekte keinen Unfug betreiben? Ganz einfach: Als gemeinnütziger Verein haben wir uns in unseren Statuten dem Staat (genauer dem Kantonalen Steueramt) verpflichtet, sämtliche Vermögenswerte des Vereins im Sinne des Vereinszwecks zu verwenden. Daran würde selbst eine Auflösung des Vereins nichts ändern.

Um eine möglichst hohe Transparenz in unser Schaffen zu bringen, veröffentlichen wir nicht nur einen Jahresbericht mit entsprechender Jahresrechnung, wir werden in Zukunft auch darauf hinarbeiten, unsere Buchhaltung durch einen unabhängigen Rechnungsprüfer (Revisor) kontrollieren zu lassen.Eine Zertifizierung durch die anerkannte Stiftung ZEWO verursacht Kosten von mehreren tausend Franken und liegt deshalb - zumindest im Moment noch - fernab unseres Budgetrahmens.

Den Jahresbericht 2008 mit Jahresrechnung finden Sie hier.

Die Verfügung zur Steuerbefreiung des Kantonalen Steueramts Zürich finden Sie demnächst wieder hier.

Unsere Statuten sind hier ersichtlich.

Warum Promotion statt Spende?

Die Rechnung ist einfach: Wenn wir ein Projekt mit - sagen wir einmal - 100 Franken unterstützen, dann ist das zwar eine willkommene aber dennoch einmalige Spende für das betroffene Projekt. Wenn wir nun die 100 Franken dazu aufwenden, weitere Spender für das Projekt zu finden, dann können wir den Einsatz vervielfachen.

Ausserdem muss es richtigerweise heissen: Promotion und Spende, denn basmati berücksichtig jedes aktive Projekt mit einer Spende von mindestens 300 Franken, auch um unserem Vertrauen in die vorgestellten Projekte Ausdruck zu verleihen. 

Warum sollte ich Projekte von basmati berücksichtigen und nicht die grossen Organisationen?

Die Arbeit der grossen, internationalen Organisationen ist wichtig und richtig. Sie ist nicht nur für die Betroffenen von absoluter Lebensnotwendigkeit, sie deckt auch ein weit verbreitetes Bedürfnis in der westlichen Welt nach einer unkomplizierten Art des Spendens ab. Dennoch tauchen bei solchen Spenden oft Fragen auf nach der Wirksamkeit der Spende und nach der Grösse der (zwangsläufig) zu finanzierenden Infrastruktur. Korruption, Mauscheleien und Postenschacher machen ausserdem auch vor Hilfswerken nicht immer halt. Anzunehmen, dass der Schutz vor Korruption und ähnlichen Problemen mit der Grösse der Organisation zunimmt, ist ein Trugschluss. Es steht uns aber nicht zu, an bekannten und grossen Organisationen Kritik zu üben. Wir möchten niemanden davon abbringen, seine Spende an eine dieser Institutionen zu richten. Wir möchten lediglich Alternativen bieten für jene, die mit einer Spende anderen Menschen helfen möchten.

Ist Spenden per Internet sicher?

Ja. Die meisten Hilfsprojekte greifen heute auf die Dienstleistung von PayPal oder ähnlichen Diensten zurück. Es handelt sich hierbei um internationale, geprüfte Institute, die mit Banken oder Kreditkarten-Unternehmen vergleichbar sind. Mehr über das Spenden via Internet erfahren Sie hier . Sollten Sie Bedenken bezüglich Internetspenden haben, nutzen Sie die herkömmlichen Wege der Geldüberweisung. Die von basmati vorgestellten Projekte publizieren in der Regel Kontoangaben, die Sie für internationale Überweisungen verwenden können.

Noch einfacher ist es freilich, wenn Sie Ihre Spende via basmati - authentic help tätigen. Die entsprechenden Kontoangaben finden Sie hier - vergessen Sie auf jeden Fall nicht, mit einem Vermerk mitzuteilen, welchem Projekt Sie Ihre Spende zukommen lassen möchten.

Sammelt basmati auch Geld für die einzelnen Projekte?

In erster Linie verstehen wir uns als Brückenbauer zwischen Spendenwilligen und Hilfebedürftigen. Die von uns ausgewählten Projekte verfügen in der Regel über eine gute Infrastruktur, welche sicheres Spenden ermöglicht. Der direkte Kontakt zu denen, welche das Geld erhalten, ist eine unschätzbare «Gegenleistung» von hohem emotionalem Wert, den wir den Spendern nicht vorenthalten möchten. Dennoch bieten wir allen Spendern an, ihre Zuwendungen auch via basmati - authentic help tätigen zu können. Wir möchten damit vor allem unnötige Bankspesen verhindern bzw. die hohen Hürden, die sich beim internationalen Zahlungsverkehr automatisch einstellen, verhindern (siehe auch diesen Beitrag).

Spenden für unsere Projekte können also sowohl direkt an die einzelnen Projekte gerichtet wie auch über basmati - authentic help getätigt werden. Für Spender, die eine Spendenbestätigung wünschen, ist letzteres bei gewissen Projekten sogar explizit angezeigt, da nicht alle Organisationen rechtlich in der Lage sind, Spenden aus dem Ausland von der Steuer abzuziehen bzw. entsprechende Bestätigungen auszustellen. basmati - authentic help stellt als steuerbefreiter Verein jedoch für jede Spende ab 100 Franken eine Spendenbestätigung aus.

Wie garantiert basmati, dass die vorgestellten Projekte auch vertrauenswürdig bleiben?

basmati sucht sich die Hilfsprojekte, die vorgestellt werden, sorgfältig aus. Wir besuchen diese Organisationen und machen uns vor Ort ein Bild über die Hilfe, die geleistet wird, und darüber, wie sie geleistet wird. Nur wenn wir von einem Projekt überzeugt sind, publizieren wir es auch auf unserer Seite. Eine Garantie dafür, dass sich die vorgestellten Projekte über die Jahre entsprechend weiterentwickeln und unsere Unterstützung verdienen, ist das natürlich nicht. basmati steht allerdings in fortwährendem Kontakt mit den Verantwortlichen der Projekte und wird diese nach Möglichkeit auch regelmässig besuchen. Da die meisten Projekte ausserdem auf der eigenen Webseite Informationen veröffentlichen und oftmals auch einen eigenen Newsletter anbieten, können Sie sich direkt ein Bild machen.

Was bedeutet der Slogan «authentic help»?

Zur Zeit der Gründung von basmati fiel dem Gründer im Schaufenster eines indischen Lebensmittelladens in Zürich ein grosser Sack Reis auf, der mit dem Prädikat «authentic cuisine» versehen war. So authentisch die asiatische Küche mit diesem Reis werden soll, so authentisch – echt, glaubwürdig – sollte auch die Hilfe von basmati sein.

Woher stammt der Name basmati und was bedeutet das Logo?

Basmati ist eine indische Reissorte (das Wort selber bedeutet in Hindi «Duft») – gleichzeitig ist Basmati gerade in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten zu einem Synonym für Orientalik geworden. Für uns schliesst das Wort sowohl das Asiatische ein wie auch die Bedeutung von Reis als Grundnahrungsmittel. Und genau dort möchte basmati ansetzen: bei den grundlegenden Bedürfnissen. Das Logo setzt sich zusammen aus dem Namen und einem grafischen Element, welches eine Reispflanze symbolisiert. Abgesehen davon finden wir «Basmati» nicht bloss ein griffiges, sondern auch ein wohlklingendes Wort, das Freude und Erdverbundenheit ausdrückt.

Interessanterweise wundern sich gerade die Verwantwortlichen bei den von uns vorgestellten Projekte immer wieder über den Namen. Denn im südostasiatischen Raum gilt Basmati als Luxusreissorte und ist bei vielen - wegen seines intensiven Duftes - nicht einmal besonders beliebt.Das tut den guten Beziehungen aber keinen Abbruch.

Wie finanziert sich basmati?

Sämtliche Auslagen von basmati werden durch die privaten Vermögen der Gründer getragen oder durch freundliche Unterstützung von Gönnern, Supportern und Partnern ermöglicht. Wenn Sie das Projekt basmati finanziell oder anderweitig unterstützen möchten, finden Sie hier ein paar Ideen, wie Sie das tun können.

Wer steckt hinter basmati?

basmati wurde vom Schweizer Kommunikationsfachmann/Werber Raphaël Surber gegründet. Raphaël Surber (Jg. 1972) ist konfessionslos und ledig. Der diplomierte Journalist (BR) hat während Jahren für diverse Zeitungen und Zeitschriften gearbeitet. Heute ist er Managing Partner und Geschäftsleiter einer jungen Marketingagentur, die er mit basmati-Mitbegründer André Laubacher (Jg. 1980) im Sommer 2011 gegründet hat. Drittes Gründungsmitglied ist der ehemalige Journalist Peter Spycher. 2010 stiess Susanne Soo Jin Jäger-Eberle als viertes Mitglied zum Vorstand und unterstützt die Arbeit seither tatkräftig in diversen Bereichen.

Warum ist basmati nicht als Stiftung organisiert?

Bei der Gründung von basmati im Herbst 2007 war die Stiftungsfrage für uns selbstverständlich ein Thema. Eine Stiftung zu gründen kostet in der Schweiz jedoch zwischen 8000 und 12'000 Franken – das empfohlene Stiftungskapital von 50'000 Franken selbstredend noch nicht eingerechnet -, was vorläufig nicht nur unsere finanziellen Möglichkeiten übersteigt, sondern uns zum heutigen Zeitpunkt auch nicht sinnvoll erscheint. Der Transparenz, welche die eidgenössische Stiftungsaufsicht mit ihren Vorschriften zu erreichen sucht, möchten wir auch in der heutigen Form als Verein gerecht werden.

Warum beschäftigt sich basmati nur mit Projekten in Südostasien?

Der Gründer von basmati, Raphaël Surber, ist seit Jahren ein begeisterter Asienreisender. Auf diesen zahlreichen individuellen Reisen in Südostasien war es ihm immer auch wichtig, in Kontakt mit der Bevölkerung der bereisten Länder zu kommen und ihre Kultur kennenzulernen. Die Begeisterung für diesen Flecken Erde wächst auch heute noch mit jeder Reise.

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