Land und Schulen unter Wasser

Eine Schule im Sanamxay District. Photo RFA

Für Laos ist es ein Jahr der Fluten. Nach der Tragödie in der südlichen Provinz Attapeu, wo im August ein im Bau befindliches Flusskraftwerk unter den Wassermassen barst und riesige Gebiete überschmemmt und eine noch unbekannte Anzahl Menschen getötet wurden, stehen auch grosse Teile des Landes wegen der anhaltend starken Regenfälle unter Wasser. Nun hat dies auch massive Auswirkungen auf die Schulen des Landes.

Gemäss einem Bericht von Radio Free Asia (RFA) konnten die meisten Primar- und Sekundarschulen des Landes nach den Sommerferien nicht wie vorgesehen in der ersten Septemberwoche wiedereröffnet werden. "Diese Einrichtungen sind immer noch überflutet", sagte der Beamte des Ministeriums für Bildung und Sport der RFA. "Wenn das Wasser zurückgeht, werden die Arbeiter die Schulen und das Lehrmaterial säubern und kaputte Stühle und Tische reparieren."

Hunderte von Schulen in 14 von 18 Provinzen in Laos sind offenbar nach wie vor überschwemmt. Sowohl der nördliche als auch der zentrale Teil von Laos haben seit dem 26. August die Hauptlast der ununterbrochenen Regenfälle zu tragen, wobei sich die Überschwemmungen seit Dienstag verschärfen, Brücken und Strassen zerstören und fast alle Provinzen in der Region überschwemmen.

Die Betreiber des Staudamms Nam Ngun 1 in der Nähe der Hauptstadt Vientiane haben in den letzten Tagen zusätzliches Wasser freigesetzt, was zu schweren Überschwemmungen von Häusern und Reisfeldern in den Dörfern der Provinz Vientiane und in der Hauptstadt selbst geführt hat.

Einige Bezirksschulen, die nicht überschwemmt sind, werden als provisorische Unterkünfte für die von der Flut vertriebenen Menschen genutzt, während andere entweder beschädigt oder mit Schlamm bedeckt sind. "Für dieses Schuljahr 2018-2019 geben wir Gymnasiasten Vorrang, weil wir nicht genügend Schulen haben", sagte Gouverneur Bounhome Phommasarn RFA am 31. August. Gemäss Phommasam versuche man, den Rest der Schulen bis 1. Oktober öffnen zu können.

Im Gespräch mit RFA sagte Bongkeo Sinnakhone, der Leiter des Sanamxay District Education and Sports Departments, dass seine Abteilung dringend Unterrichtsmaterialien benötigt, insbesondere Lehrbücher, Notizbücher, Stifte, Stifte, Tische und Stühle. "Für die vom Hochwasser betroffenen Schüler brauchen wir auch mindestens zwei Schulbusse, weil die Schulen weit weg von ihren Unterkünften sind."

Hilfe via basmati – authentic help

Seit Jahren arbeitet basmati – authentic help mit der laotischen Organisation EDF Lao zusammen, welche kontinuierlich Entwicklungs- und Unterstützungsprojekte im Bildungsbereich durchführt. Wir werden in den nächsten Monaten mit EDF Lao besprechen, welche Massnahmen zur Unterstützung der Schulen ergriffen werden. Natürlich sind Sie herzlich eingeladen, uns bereits heute zu unterstützen. Die Kinder von Laos brauchen unsere Hilfe – jede Spende zählt.

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